Legasthenie und Fremdsprachen

Die ersten Wochen des zweiten Schulhalbjahres sind bereits vergangen.

Alle Fünftklässler haben nun bereits seit mehr als einem halben Jahr einen intensiveren Englischunterricht als bisher, mit Lehrwerk, Klassenarbeiten, Vokabeltests – und auch mit Noten- und Leistungsdruck.
SchülerInnen der sechsten oder siebten Klasse sind seit mehr als einem halben Jahr mit dem Erlernen einer zweiten Fremdsprache konfrontiert.

Bei Kindern mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche zeigen sich beim Erlernen einer Fremdsprache nicht selten Schwierigkeiten. Diese treten nicht immer von Anfang an auf und sind individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Folgende „Signale“ sollten in jedem Fall hellhörig machen:

• Äußerungen des Kindes, wie z.B. „Englisch ist doof!“ oder „Ich kann Englisch nicht!“

• Schwierigkeiten beim Einprägen der Vokabeln trotz regelmäßigen Übens

• Probleme bei der Rechtschreibung: Wörter werden auch nach der Anfangsphase noch wie im Deutschen geschrieben, z.B. weit für white

• Großer Zeitaufwand beim Erledigen der Hausaufgaben und beim Erlesen eines Textes

• Schwierigkeiten bei der Aussprache, insbesondere Verwechslung ähnlich aussehender Wörter: on-one, her-here, he’s-his u.a.

• Hartnäckiges Festhalten an der deutschen Grammatik, z.B. Yesterday have I not look TV

Bitte sprechen Sie uns also jederzeit an, falls Sie solche oder ähnliche Beobachtungen bei ihrem Kind machen, denn es gibt viele Möglichkeiten, das Erlernen der neuen Sprache zu erleichtern und die Freude am Lernen zu erhalten.

Lesen-Schreiben-Rechnen e.V. unterstützt Sie gerne bei der Suche nach geeigneten Hilfen für Ihr Kind. Sei es durch eine telefonische oder persönliche Beratung, bei Gesprächen in der Schule oder durch eine speziell auf Legastheniker ausgerichtete Form des Förderunterrichtes.

Sie erreichen uns telefonisch während unserer Bürozeiten (mo bis do von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr).
Sie können jedoch auch eine Nachricht auf unserem Anrufbeantworter hinterlassen, wir rufen gerne zurück.